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Schallern, der westlichste Ortsteil Erwittes, ist eine ländlich geprägte Ortschaft mit Haufendorfcharakter. In ihrem Kern liegt die Kapelle, an die sich insbesondere in südlicher Richtung verdichtete, kleinteilige Bebauung anschließt. Die Flurlandschaft bei Schallern wird durch die beiden nach Norden hin entwässernden Bachläufe Kützel-bach/Westbach und Jülmecke ge-gliedert. Der Westbach bildet die unmittelbare Siedlungsgrenze nach Westen, die Jülmecke fließt einige hundert Meter östlich des Ortes.  

Der Ort war ein Lehnsgut der Grafen von Arnsberg, die das Lehen später an die Herren von Erwitte gaben. Der Haupthof Schallern, zu dem noch weitere

Höfe und Kottstellen gehörten, taucht bereits 1313 im Lehnsregister der Grafen von Arnsberg auf. Die Ortschaft unterstand bis zur Re-formation (etwa 1557/58) der Pfarrei Lohne und kam dann zur Pfarrei Horn. Bereits im Jahre 1649 wurde in Schallern eine heute nicht mehr erhaltene Fachwerkkapelle geweiht.

Quelle: Stadt Erwitte

Steckbrief des Dorfes (Quelle: der Patriot - der große Dorfcheck)

Lage:
Schallern liegt unmittelbar, etwa 10 km westlich von Erwitte und 10 km östlich von Soest, in rund 92m Höhe am alten Hellweg bzw. der heutigen L 856 ( Bundesstraße 1).

Einwohner:
 309 (Stand 1.11.2020, Einwohnerstatistik Stadt Erwitte)

Fläche:
 355 Hektar

Geschichte:
Schallern, der westlichste Ortsteil Erwittes, ist eine ländlich geprägte Ortschaft mit Haufendorfcharakter. In ihrem Kern liegt die Kapelle, an die sich insbesondere in südlicher Richtung verdichtete, kleinteilige Bebauung anschließt.
 Der Ort war ein Lehnsgut der Grafen von Arnsberg, die das Lehen später an die Herren von Erwitte gaben. Der Haupthof Schallern, zu dem noch weitere Höfe und Kottstellen gehörten, taucht bereits 1313 im Lehnsregister der Grafen von Arnsberg auf. Die Ortschaft unterstand bis zur Reformation (etwa 1557/58) der Pfarrei Lohne und kam dann zur Pfarrei Horn. Bereits im Jahre 1649 wurde in Schallern eine heute nicht mehr erhaltene Fachwerkkapelle geweiht.

Infrastruktur:
Mit der Einrichtung „Hofkinder Schallern“ verfügt der Ort über eine private Kindertagespflege. Einkaufsmöglichkeiten und gesundheitliche Versorgung sind durch die gute Verkehrsanbindung nach Bad Sassendorf, Soest und Erwitte gegeben, was allerdings eine gewisse Mobilität erfordert.

Wirtschaft:
 In Schallern ansässig sind eine Kindertagespflege, eine Bäckerei, ein Betrieb für Diamant- Bohr- und Sägetechnik nebst Brunnenbau, ein Architekturbüro, zwei Gartenlandschaftsbaubetriebe, ein Betrieb für Bagger- und Erdarbeiten nebst Land- und Baumaschinenschlosserei, zwei Tischlereibetriebe, ein Betrieb der Event-Gastronomie, ein Pharmalogistik Unternehmen, ein Zeltverleih, ein Gestüt und vier landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe. 

Veranstaltungen:
  Traditionell eröffnet der Schützenverein Schallern, mit seinem Schützenfest am letzten Wochenende im April die Festsaison im Kreisschützenbund Lippstadt. Darüber hinaus veranstaltet und organisiert der Verein, mit Unterstützung des gesamten Dorfes, alljährlich das Kinderschützenfest, das Herbstfest, den St. Martinsumzug, die Nikolausfeier und einen Adventskaffee. Das Osterfeuer wird im Wechsel von der Freiwilligen Feuerwehr und dem Spielmannszug organisiert und durchgeführt. 

Sehenswürdigkeiten:
 Die 1876 errichtete und Anfang der 2000er Jahre zuletzt renovierte St. Georg Kapelle liegt im Mittepunkt des Ortes. Sie bildet eine Station des Jakobsweges und wird oft von Pilgern besucht. Darüber hinaus verfügt Schallern über einige zum Teil aufwendig restaurierte Alt- und Fachwerkbauten und Hofanlagen. 

Zitat Ortsvorsteher Bodo Tiggesmeier:
Dorfgemeinschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft werden in Schallern gelebt. Besonders freut es mich, dass viele junge Leute aus Schallern hier ihren Lebensmittelpunkt errichten und errichtet haben. Der Grundstein für die Zukunft unsers vielfältigen Dorflebens.